Kühlpflaster gegen Schmerzen & Verletzungen

Kühlpflaster haben die Aufgabe die Haut oder den Bereich zu kühlen. Dies ist insbesondere bei der Behandlung von stumpfen Sportverletzungen (Prellungen, Verstauchungen, Zerrungen usw.) und bei Muskel- und Gelenkschmerzen sinnvoll. Es reduziert die Schwellung und wirkt gleichzeitig schmerzlindernd.

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Wirkung von Kühlpflastern

Kühlpflaster ähneln normalen Pflastern, nur dass sie Wirkstoffe enthalten. Diese Wirkstoffe sind für die kühlende und schmerzstillende Wirkung verantwortlich. Ein typischer Wirkstoff ist das bekannte Menthol. Seine kühlende Wirkung kennt man auch von vielen Methol- und Kühlbonbons. Dazu kommen meist noch andere ätherische Öle.

Anwendungsbereiche von Kühlpflastern

Der typische Anwendungsfall ist wohl zur Kühlung von Prellungen, Stauchungen, Zerrungen oder Muskel- oder Gelenkschmerzen. Allgemein kann man sagen bei dumpfen Schmerzen nach einem Unfall um die Verletzungsreaktionen zu verlangsamen und zu minimieren.

Daneben empfinden viele die kalten Pflaster zur Kühlung bei Kopfschmerzen und Migräne als sehr wohltuend.

Als letztes kommt das Kühlpflaster bei Insektenstichen zum Einsatz. Der Juckreiz wird durch die Kälte reduziert und die Entstehung von kleinen Stich „Knubbeln“ reduziert.

Wärmepflaster vs Kühlpflaster

Was ist der Unterschied und welches sollte wann eingesetzt werden? Das offensichtliche zuerst: Kältepflaster kühlen und Wämepflaster wärmen.

Die kalte Pflaster werden eher im akuten Stadium bei einer Verletzung eingesetzt um gemäß der PECH-Regel eine Stelle zu kühlen. Die Kühlung erfolgt durch die Verdampfung der ätherischen Öle.

Die warmen Pflaster hingegen sind oft langanhaltender in ihrer Wirkung und Wärme löst im allgemeinen muskuläre Verspannungen besser. So wird das Wärmepflaster insbesondere bei Rückenbeschwerden eingesetzt.

Beide Pflaster haben eine schmerzstillende Wirkung gemein, wobei Wärmepflaster hier etwas die Nase vorne haben. Dies liegt nicht an der Wärme sondern an den abweichenden Inhaltsstoffen zur Schmerzlinderung. Mehr zu Wärmepflastern.

Insbesondere Markenpflaster wie das Thermacare Rücken Pflaster sind beliebt.

Kontraindikationen der kühlenden Pflaster

Sollten Sie empfindlich oder überempfindlich auf die Inhaltsstoffe oder ätherischen Öle reagieren ist von der Verwendung abzuraten. Auch das Aufbringen des Kältepflasters auf offene Wunden, Schleimhäute oder Augen ist tabu. Ebenso sollten die Pflaster nicht bei Kleinkindern verwendet werden. Im Zweifel gilt wie immer: Lesen Sie aufmerksam die Packungsbeilage und Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Unerwünschte Nebenwirkungen

Ab und an können kleine lokale Hautreizungen auftreten. Je nach schwere sollten Sie das Pflaster sofort entfernen und gegebenenfalls einen Arzt aufsuchen.

Wie lange wirkt ein Kühlpflaster

Obwohl viele Hersteller teilweise Wirkungszeiten von bis zu 8 Stunden angeben, sieht die Realität oft anders aus. So sind die bis zu Angaben im Praxistest eigentlich nie zu erreichen. Zwar existieren zwischen den einzelnen Herstellern durchaus große Unterschiede, aber fast kein Hersteller gibt die Wirkungszeit korrekt an. Eine Wirkungsdauer von 2-3 Stunden ist normalerweise kein Problem. Falls Bedarf besteht, dass die entsprechende Stelle länger gekühlt werden muss, kann man jederzeit ein frisches kühlendes Pflaster aufbringen.

Aufbewahrung

Eigentlich alle Kühlpflaster sollten kühl (nicht einfrieren) und trocken gelagert werden. Zudem schadet der Wirkung direktes Sonnenlicht.

Hersteller

Bekannte Hersteller sind unter anderem:

  • Sensiplast
  • Voltareen
  • Sensiplast
  • Gatapex
  • SOS
  • HeatPaxx

Weiterführende Links

  • Wer mit allgemeinen Muskulaturproblemen zu kämpfen hat sollte die Seite Muskelblockade besuchen.

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